Berichte aus dem Leben der Kirchengemeinde

Danke für Ihre Spende! -- Weimarer spendeten € 4.500 für Brot für die Welt und € 4.400 für den neuen Altar

Die Ergebnisse der großen Spendenaktionen in 2011 stehen fest. Vor allem durch die Kollekten in den Weihnachtsgottesdiensten, aber auch durch zahlreiche Einzelspenden kamen € 4.500 für Brot für die Welt zusammen.
Die jährliche Sonderspendenaktion erbrachte € 4.400,-- für die Neugestaltung des Altars durch den Künstler Siegfried Gerstgrasser. Diese Spendenaktion wird in 2012 fortgesetzt.
Vielen Dank allen Spenderinnen und Spendern!

Spiele, Spaß und Besinnliches: 60 Ahnataler Konfis gemeinsam unterwegs


Geglückte Premiere für die Kirchen in Ahnatal: die erste gemeinsame Konfirmandenfreizeit für die Vorkonfirmandinnen und Vorkonfirmanden war ein voller Erfolg. 60 Konfis, 6 Betreuer/innen, 2 Pfarrer und ein Jugendarbeiter fuhren vom 29.01.-31.01.2012 in die Evangelische Jugendbildungsstätte Frauenberg in Bad Hersfeld. Im Mittelpunkt der Freizeit stand das gegenseitige Kennenlernen und gemeinsame Spielen in größeren und kleineren Gruppen. Das Thema "Wer bin ich?" kam bei den Konfis gut an. Intensiv wurde an persönlichen Porträts gearbeitet oder Plakate zu Themen erstellt , die das Leben heutiger Jugendlicher prägen: Freundschaft, Liebe, Musik, Schule, Sport...

"Es hat richtig Spaß gemacht", resümierte eine Konfirmandin. Andere fanden es gut, dass sie die Jugendlichen aus anderen Konfi-Gruppen kennen lernen konnten. Die schriftlich auf Plakaten fixierten Ergebnisse der Freizeit werden beim Jugendgottesdienst am Kammerberg am 04.03.12 zu sehen sein. (TD, 01.02.12)

Stand auf dem Weihnachtsmarkt erlöste über € 300,-- für Brot für die Welt


Erstmals fand der Ahnataler Weihnachtsmarkt der Vereine rund um die Kirche und das Gemeindehaus in Weimar statt. Allenthalben wurde die gemütliche Atmosphäre gelobt. Die zahlreichen Besucher konnten auch die adventlich geschmückte Kirche besuchen, die zum Verweilen und Stillwerden einlud. Außerdem fanden sich eine Reihe von Menschen zum Adventsliedersingen mit dem Posaunenchor der landeskirchlichen Gemeinschaft ein. Wie in jedem Jahr bildeten die drei Kirchengemeinden und die Stände der landeskirchlichen Gemeinschaft eine "Kirchenmeile". Am Weimarer Stand wurden Bratwürste, der Monatskalender "Ahnataler Augenblicke" und selbstgebastelte Geldbörsen (recycelt aus TetraPak) verkauft. Konfirmandinnen und Konfirmanden verkaufen Brezeln. Alles in allem kamen über 300 Euro für Brot für die Welt zusammen. Herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern! (TD, 29.12.2011)

Viel Spaß und Bewegung bei der Abenteuerwoche (17.-21.10.2011)



Sechs abenteuerlustige Jungen und drei jugendliche Betreuer Max, Timo und Lukas erlebten zusammen mit Jugenddiakon Bernd Mai eine abwechslungsreiche Abenteuerwoche in der Herbstferien. Bei schönem Oktoberwetter stand jeden Tag eine andere Aktion auf dem Programm: Am ersten Tag bauten die Kinder Boote, die sie am nächsten Tag auf der Ahne fahren ließen. Man machte eine Radtour zum Dörnberg, bauten Flitzebögen aus selbstgeschnittenen Stöcken und vieles mehr. Höhepunkt war eine gemeinsame Übernachtung in der Villa hinter der Kirche bei frostigen Temperaturen. Am Ende waren die sechs Jungen rundum begeistert und freuen sich auf eine Fortsetzung. (TD 28.10.2011)

Villa-Kindergruppe baute Drachen (01.10.2011)


Wunderschöne Drachen entstanden beim zweiten Treffen der Villa-Kindergruppe, die sich bald einen richtigen Namen geben will. 18 Kinder zwischen 9 und 12 Jahren trafen sich hinter der Kirche an der sogenannten "Villa" .
Bei traumhaftem Spätsommerwetter machte das Drachenbauen und Bemalen im Freien riesigen Spaß. Später pflückten die Kinder Äpfel, kochten Apfelbrei und backten Pizza. Ein rundum gelungener Nachmittag, der Lust auf mehr machte. (TD, 03.10.2011)

Die Drachen aus Tyvek-Papier wurden mit Acrylfarbe bemalt.
Beim Äpfelschneiden
Kickern vor der "Villa" hinter der Weimarer Kirche

Fantastisches Konzert des Ahnataler Gospelchores "Lichtverteilung" (25.09.2011)



Ein beeindruckendes und bewegendes Konzert konnten die rund 250 Zuhörerinnen und Zuhörer mit dem Gospelchor "Lichtverteilung" erleben. Die etwa 40 Sängerinnen und Sänger waren in der Vergangenheit schon mehrmals bei Gottesdiensten aufgetreten und stellten ihre Lieder nun zum ersten Mal in einem Konzert vor. Unterstützt wurden sie dabei von einer kleinen Band mit E-Piano, E-Gitarre und Cajon, die für das klangliche Fundament und Rhythmus sorgte und die Sängerinnen mehr und mehr in Fahrt kommen ließ. Chorleiter Thomas Penkazki hatte eine gute Mischung von ruhigeren und fetzigen Gospels mit dem Chor erarbeitet. Hinzu kamen Lieder des sogenannten "African Gospel" sowie auch Lieder mit deutschem Text, bei denen das Publikum besonders eingeladen war mitzusingen. Passend zum Namen des Chores handelten viele der Gospels vom Licht. Im Zentrum des Konzerts stand jedoch die Unterstützung der Hilfsorganisation "Ethopia Arise", die über ihre Arbeit in einem Kinderheim in Addis informierte. Am Ende des vom Publikum begeistert beklatschten Konzertes konnten die Sängerinnen und Sänger den Leitern der Hilfsorganisation, Ruth Kemere und Klaus Betz, den hohen Betrag von € 1000,-- übergeben. Mehr dazu unter www.ethio-arise.org.
(TD, 26.09.2011)

Große Gemeinde beim Tauffest im Interessentenwald (Pfingsten. 12.06.2011)

Ein Tauffest im Wald - diese Aussicht lockte eine große Gemeinde in den Interessentenwald unweit von Weimar. Auf einer kleinen Lichtung im Buchen-Hochwald fand ein festlich-fröhlicher Gottesdienst statt. Etwa 130 Menschen waren gekommen, um vier Taufen zu erleben - vor allem aber die meditativ-andächtige Atmosphäre des Waldes.


Eingeladen hatten die Waldinteressenten, die gemeinsam etwa 80 ha Privatwald unterhalb des Dörnberges bewirtschaften. Aus mehreren Festmetern Holz wurden Altar und zu einem Taufort errichtet. Pfarrerin Ute Dilger, Waldinteressentin Christa Neumann und Försterin Dagmar Löffler schmückten gemeinsam den Altar.

Für die Tauffamilien war dieser Gottesdienst unter freiem Himmel ein eindrückliches Erlebnis.

VOCAL-PLUS-Gottesdienst zur Einweihung des neuen Taufortes (10.04.2011)

Mit einer Taufe und einer fröhlichen Tauferinnerungsfeier wurde der neue Taufort des Künstlers Siegfried Gerstgrasser eingeweiht. Nach dem Weg durch ein Mini-Labyrinth im Altarraum konnte die Gemeinde sich am neuen hölzernen Tauf-"Stein" mit einem Wasserkreuz segnen lassen. Im Vordergrund die Sängerinnen des Musikteams, die das Ritual der Tauferinnerung musikalisch begleiteten.


VOCAL PLUS - diese Worte sollen in Zukunft auf besondere Gottesdienste aufmerksam machen, die vom Musikteam mit engagiertem Gesang ("Vocal"), aber auch unterstützt von Klavier, Gitarre, Percussion und anderen Instruenten ("Plus")gestaltet werden.

Oben: Zwischen dem alten und dem neuen Taufstein hatten Ute und Thomas Dilger ein kleines Labyrinth aus Kieselsteinen ausgelegt.
Unten: Der Künstler Siegfried Gerstgrasser mit seinem neu geschaffenen Taufort aus Pinienholz.

Bittgottesdienst für Japan mit dem Deutsch-Japanischen Friedensforum (27.03.2011)

Seit dem Aufruf der Kirchengemeinde vor einer Woche, Friedenskraniche aus Papier als Zeichen der Hoffnung zu falten, kamen ca. 400 bunte Kraniche in die Weimarer Kirche "geflattert". Allein die beiden dritten Klassen der Helfensteinschule falteten über 200 Kraniche "für die Kinder in Japan". Diese Kraniche bekamen einen Ehrenplatz über dem Altar. Auf diese Weise war die Kirche wunderbar geschmückt und mit einer Leichtigkeit erfüllt, so dass wir trotz der schweren Situation in Japan nach der Naturkatastrophe und dem Reaktorunglück in Fukushima so etwas wie einen Hoffnungsschimmer empfinden konnten. Der Bittgottesdienst für Japan wurde von Pfarrerin Ute Dilger zusammen mit Mitgliedern des Deutsch-Japanischen Friedensforums in Ahnatal und Kassel gestaltet.

Kraniche als Hoffnungssymbol. Darunter das Gottesdienst-Team (v.l.): Geert Platner, [br]Pfarrerin Ute Dilger, Irmtraud Mohr, Lieselotte Bäsmann, Pfarrer i.R. Heinrich Schomann

Lieselotte Bäsmann rezitierte an verschiedenen Stellen Haiku, Gedichte nach japanischer Art, die nach der Katastrophe formuliert worden sind. Geert Platner erzählte vom Gründungsgottesdienst des DJFF vor dreißig Jahren, als die japanischen Freunde genau 1000 sehr kleine Papierkraniche mitgebracht hatten, die damals die Kirche schmückten. Pfarrer Heinrich Schomann hatte Stücke von geschmolzenem Glas und Metall aus Hiroshima mitgebracht. Er erzählte von seinen Begegnungen mit Zeitzeugen des Atombombenabwurfes vom 6. August 1945, die verstrahlt wurden, von den Gedenktagen in Hiroshima, wo bis heute mit Papierkranichen der verstorbenen Kinder gedacht wird und von den Sorgen der japanischen Freunde über das Kernkraftwerk in Hamaoka, dem größten in ganz Asien, das vor den Toren Tokyos in einem sehr erdbebengefährdeten Gebiet liegt und dessen sofortige Abschaltung sie jetzt fordern. Pfarrerin Dilger legte in ihrer Predigt das Bild der Zugvögel aus Jeremia 8 aus. Dort heißt es, dass Storch und Turteltaube, Kraniche und Schwalben erkennen, wann es Zeit ist, umzukehren und dem tödlichen Winter zu entfliehen. Sie fragte: Können wir das? Schaffen wir es, zu erkennen, dass die Zeit gekommen ist, sich zu besinnen und von einer Technologie zu lassen, die wir nicht beherrschen können wie Fukushima uns auf bittere Weise zeigt? Und sie rief die Gottesdienstbesucher und -besucherinnen auf, in der Stille die Papierkraniche mit einem persönlichen Gebet für die betroffenen Menschen in Japan zu verbinden.

In den Fürbitten wurde auch intensiv für die Menschen in den arabischen Ländern gebetet, die sich nach Freiheit und Demokratie sehnen. Alle, die wollten, konnten am Ausgang eine Faltanleitung und Papier zum Falten von Kranichen mitnehmen. Nach einer japanischen Legende erfüllt sich ein Wunsch, wenn man 1000 Papierkraniche zusammen hat.

Neue Stieleiche ersetzt geschädigte Hainbuche (25.03.2011)

Kirchenvorstands-Vorsitzender Gerhard Wetzel konnte sich freuen: "Wir haben einen schönen, stattlichen Baum ausgesucht." Rechtzeitig zum Frühlingsbeginn wurde die neue Stieleiche von der Firma Pflanzlust (Nothfelden) gepflanzt - direkt neben der Stelle, wo die alte, stark geschädigte Hainbuche gestanden hatte. Wetzel hofft, dass der Baum nun rasch anwächst und auch bald Laub tragen wird.

Hainbuche musste gefällt werden (19.02.2011)


Am 19. Februar 2011 wurde die Hainbuche zwischen Kirche und Rathaus "abgebaut". Mitglieder des Bauauschusses machten sich unter der Leitung von Axel Lecke an die Herausforderung, den schweren Stamm und die mächtigen Äste abzusägen. Dabei zeigten sich gravierende Schäden: totes Holz an den Ästen, Wasser im Stamm, faulendes Holz. Gerhard Wetzel vom Kirchenvorstand zeigte sich erleichtert: "Wir sind froh, dass wir den Baum fällen konnten, bevor irgend ein Unfall passiert wäre."
Für die Pflanzung eines neuen Baumes bittet die Kirchengemeinde herzlich um Spenden. Eine etwa 7 Meter hohe Eiche würde mit den Arbeiten zur Pflanzung etwa 1600 Euro kosten. Ein neuer Baum wird in den kommenden Märzwochen gepflanz werden.
Einige Spenden sind schon eingegangen.Die Gesamtkosten betragen alles in allem rund € 2000--. Pfarrer Dilger: „Wir hoffen auf die Unterstützung der Weimarer Bürger, damit wir einen ansehnlichen neuen Baum pflanzen können.“
Spendenkonto: Raiffeisenbank Calden eG BLZ 520 652 20 Konto: 201 826 670 Stichwort „Baum“

Tauferinnerungsgottesdienst (16. Januar 2011)


Das geschmückte Taufbecken mit dem Lichtermeer aus Taufkerzen auf dem Altar

Hundert kleine und große Leute feierten am 16. Januar Tauferinnerung in der Weimarer Kirche. Sie konnten die Taufe eines Babys miterleben, schmückten dafür das Taufbecken und brachten ihre eigenen Taufkerzen mit. Diese wurden auf den Altar gestellt und bildeten ein buntes Lichtermeer.
Pfarrerin Dilger erzählte, wie es mit dem Jesuskind nach der Geburt weiterging - vom Jubel Simeons im Tempel in Jerusalem, vom 12jährigen Jesus, der den Tempel als Haus seines Vaters betrachtete und vom erwachsenen Jesus, wie er von Johannes dem Täufer getauft wurde. Bei jeder Geschichte gibt es einen Bezug zu unserer Taufe heute - die Freude über die Aufnahme in die Gemeinde, die Erkenntnis, dass die Kinder nicht der Besitz ihrer Eltern sind, sondern zu Gott gehören sowie die Zusage Gottes an jeden Täufling: Du bist mein geliebtes Kind, an dir habe ich Wohlgefallen.

Kirchenvorstand unterwegs im Jahr der Taufe 2011


Die Weimarer Kirchenvorsteher/innen am Taufstein in der Klosterkirche Germerode

Ein intensives Wochenende in der Tagungsstätte Kloster Gemerode erlebten die Weimarer Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher 4.-6.2.11). Sie beschäftigten sich mit dem Thema Taufe und gingen dabei vor allem der Frage nach, wie Tauffamilien in den Gottesdiensten und im Gemeindeleben begrüßt und für das vielfältige Leben in der Kirchengemeinde interessiert werden können.

Ergebnis: In Zukunft möchten die Kirchenvvorsteherinnen und Kirchenvorsteher noch bewusster auf die Familien zugehen, die ihre Kinder in Weimar zur Taufe bringen. Durch persönliches Ansprechen und konkrete Einladungen zu anderen Veranstaltungen möchten sich die Kirchenvorsteher/innen für die Begegnung mit Tauffamilien öffnen und ihnen Beteiligungsmöglichkeiten aufzeigen. Außerdem sollen in Zukunft die Namen der Getauften auf die Osterkerze in der Kirche geschrieben werden.

Hintergrund: Das Jahr 2011 wird in der Evangelischen Kirche in Deutschland als "Jahr der Taufe" gefeiert.
Zu den aktuellen Taufgottesdienten und Tauffesten in Weimar finden Sie hier.