Credo-Parcours. Ein Konfirmandentag zum Glaubensbekenntnis

In einem Parcours mit fünf Stationen sollte das Glaubensbekenntnis für Jugendliche erlebbar werden. Alle Ahnataler Konfirmanden und Konfirmandinnen waren eingeladen, in Kleingruppen von fünf bis sieben Jugendlichen den Parcour zu durchlaufen. Jede Kleingruppe wurde von einer erwachsenen Person den gesamten Weg über begleitet.


1. Station: Ich glaube...

An dieser Station ging es darum, sich zu erinnern, wo Gott im Leben der Jugendlichen schon Spuren hinterlassen hat. Dazu bekam jeder Konfi ein Blatt mit einer Zeitleiste, wo wichtige Ereignisse oder Personen von der Geburt bis zum dreizehnten Lebensjahr eingetragen werden konnten.
Alle Jugendlichen bekamen ein Glas, das sie den ganzen Parcours über mitnahmen. Auf diesem Foto schreiben sie auf ihr Glas: "Ich, Claudia, glaube..."

2. Station: "...Schöpfer, des Himmels und der Erde."

An dieser Station konnten die Jugendlichen einen "Schöpfungsgarten" mitgestalten. Sie erfuhren, dass Gott sie mit Kreativität beschenkt hat. Als Zeichen dafür bekamen sie ein wenig Sand in ihre Gläser gefüllt.
Zugleich wurde deutlich, dass sie selbst ein einzigartiges Geschöpf Gottes sind. Als Zeichen dafür kam auf jedes Glas ein Stück Folie mit einem Fingerabdruck und den Worten: "Du, Gott, hast mich wunderbar gemacht."

3. Station: "...und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unseren Herrn..."

An dieser Station konnten die Jugendlichen das Gleichnis vom Schatz im Acker und das Gleichnis von der besonderen Perle erleben. Dafür wühlten sie in einer Wanne voller trockener Erbsen, um eine goldene oder silberne Perle auszugraben. Die Perle stand für den Schatz, für die besondere Begabung, die ganz eigene Gabe, die in jedem Menschen schlummert und die es zu entdecken gilt.

4. Station: "...hinabgestiegen in das Reich des Todes. Am dritten Tage auferstanden von den Toten..."

Die Gruppe ging nun in einen vollkommen dunklen Raum. In das Schweigen hinein wurde die Passionsgeschichte erzählt. Jesus weiß wie es ist, wenn es einem schlecht geht. Jesus versteht die Gefühle derer, die in Not sind. Er geht mit, auch durch tiefes Dunkel. Dann wurde die Osterkerze entzündet.

Die Tür zu einem lichten Raum wurde geöffnet. Die brennende Osterkerze hereingetragen. Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, ein Blatt zu füllen mit dem, was sie glücklich macht. Auf diese Weise ergrünte der Osterbaum. Zuletzt bekamen alle eine kleine Kerze für ihr Glas.

5. Station: "...an die Gemeinschaft der Heiligen, Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben. AMEN"

Die Gemeinschaft der Heiligen besteht nach evangelischem Glauben aus der Gemeinschaft aller Gläubigen. Verdeutlicht und sinnlich spürbar wurde dies durch einen Vorhang aus Stoffstreifen, auf die alle ihren Namen schrieben.

Um den Altar stehend sangen die Jugendlichen den Refrain von "Laudato si", teilten miteinander etwas Brot und zündeten ihre Kerzen an der Osterkerze an. Mit den brennenden Kerzen in ihren Gläsern zogen sie wieder durch den Vorhang der "Gemeinschaft der Heiligen" . Ein persönlich zugesprochener Segen bildete den Abschluss des Credo-Parcours.

Vorbereitungs-Team: Annette Justen, Bernd Mai, Hanna Heidelbach, Helge Jähnig, Hinrich Schäfer, Ute Dilger

Team zur Begleitung der Kleingruppen: Annette Justen, Bernd Günther, Bernd Mai, Gudrun Hinz, Hanna Heidelbach, Hinrich Schäfer, Lothar Fiege, Martina Künzel, Monika Siebert, Ortrud Hendrich, Thomas Herdecker, Ute Dilger, Wilfried Ullrich